Warum “selbständig” werden nicht immer DIE Lösung ist.
Ein altes lateinischer Spruch lautet: “Anderen kannst Du oft entfliehen, dir selbst nie.” Laut Untersuchungen der Wirtschaftskammer Österreich begründen sich mehr als 70% aller Neugründungen – vor allem im Bereich der Einzelunternehmen – mit dem Wunsch nach mehr “Unabhängigkeit” und “sein eigener Chef” zu sein.

Wenn Du heute mit Deinem Vorgesetzten nicht klar kommst – und deswegen den Weg in die “Selbständigkeit” gehst – wirst Du schnell feststellen, dass jeder einzelne Kunde jetzt Dein Chef ist. Du hast also einen Chef mit vielen getauscht. Bevor Du also diesen Schritt machst überlege Dir gut – ob Du “Selbständig” sein möchtest oder “Unternehmer”, denn hier kann sich ein wichtiger Teil Deiner Lebensqualität für die Zukunft entscheiden – selbständig sein kannst Du übrigens auch als Angestellter.
Wenn Du also deshalb ein Unternehmen gründest weil
- Du ein Problem hast zu tun was andere gerne möchten
- Du mit negativem Feedback nicht umgehen kannst
- Du Dich leicht und schnell ungerecht behandelt fühlst
- Du es meistens besser weißt als Dein Chef, KollegInnen und KundInnen
- Du glaubst, dass Du dann mehr Geld bekommst
- Dir endlich Deine KollegInnen nicht mehr auf den Hammer gehen
dann herzlich willkommen im “Runaway Club” – dem Club der ewig unglücklichen, erfolglosen und jammernden Einzelunternehmer. Wenn Du aber ein Unternehmen gründest weil:
- Du eine tolle Idee hast wie Du anderen Menschen oder der Umwelt etwas Gutes tun kannst
- Du immer schon mit anderen Menschen gerne arbeiten wolltest
- Du Deinen Erfolg gerne mit anderen Teilen möchtest
- Du Spaß daran hast jeden Tag eine neue Herausforderung zu bewältigen
- Du gerne verrückte Dinge tust
- Du fast bedauerst Deinen alten Job deshalb nicht mehr machen zu können
- Du Erfolg unabhängig von Geld mißt
dann hast Du eine große Chance auf Erfolg und Freude in Deinem Unternehmer-Sein – wie folgendes Beispiel zeigt:

BeziehungsFlow, Wirtschaftsverlag 2007
1 Kommentar
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11. September 2009 um 1:25 pm
thomas stenitzer
ein gutes buch dazu: http://www.wirnennenesarbeit.de/